| Sie wird durch Zecken
übertragen.
Hier gilt: Ein guter Zeckenschutz ist die beste Prävention!
Neben den südlichen Regionen Europas, muss mit dieser Infektion
beispielsweise auch in Ungarn gerechnet werden.
Der häufigste Erreger, Babesia canis ist ein intrazellulärer
Parasit welcher in den roten Blutkörperchen lebt und sich dort vermehrt.
Dabei kommt es zur Zerstörung der befallenen Blutkörperchen. Das Ergebniss
ist eine Blutarmut.
Die häufigsten klinischen Symptome sind schlechter Appetit, Müdigkeit,
Hecheln, blasse Schleimhäute, Kollaps und verfärbter Harn (rötlich-braun).
Ein Tierarztbesuch ist in solchen Fällen ist dringend erforderlich, da diese
Infektion unbehandelt meistens tödlich endet.
Die Diagnose wird mittels einer Blutuntersuchung gestellt. Hierbei lassen
sich bei akut infizierten Hunden die Parasiten im Blutausstrich direkt
nachweisen.
Die Therapie ist in der Regel erfolgreich, vorausgesetzt die Erkrankung ist
nicht zu weit fortgeschritten. Bei chronischem Verlauf ist keiner Rettung
mehr möglich.Teilweise muss bei diesen Patienten auch eine Bluttransfusion
durchgeführt werden. Bei Tieren, die regelmässig in den Süden reisen und
längerer Zeit dort verweilen, kann sich auch eine Impfung (Pirodog®)
durchaus lohnen,oder mit Frontline...somit ist ein kleiner Schutz gegeben .
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